Schützenbruderschaft St. Cyriakus Bruchhausen

 

Satzung

der

St.-Cyriakus-Schützenbruderschaft Bruchhausen 1872 e.V.

 

 

 

 

Satzung

der

St.-Cyriakus-Schützenbruderschaft Bruchhausen 1872 e.V.

§ 1

Name, Sitz und Geschäftsjahr

Die Bruderschaft führt den Namen „St.-Cyriakus-Schützenbruderschaft Bruchhausen 1872 e.V. und hat ihren Sitz in Bruchhausen an den Steinen. Die Bruderschaft ist im Vereinsregister eingetragen. Als Geschäftsjahr gilt das Kalenderjahr.

§ 2

Zweck und Aufgaben, Gemeinnützigkeit

Die St.-Cyriakus-Schützenbruderschaft Bruchhausen 1872 ist eine christliche Vereinigung von Männern, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Sauerländer Schützenbundes bekennen. Sie ist Mitglied dieses Bundes über den Kreisschützenbund Brilon. Die Bruderschaft ist mit der Katholischen Kirchengemeinde Bruchhausen verbunden. Sie verfolgt ausschließlich gemeinnützige und karitative Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung.

Die Bruderschaft stellt ihre Bestrebungen unter die Prinzipien „Glaube, Sitte, Heimat“. Sie will

a) die christliche Lebensauffassung als Grundlage des Vereinslebens verankern und festigen sowie die traditionelle Bindung der Kirche aufrechterhalten,

 

b) die Gemeinschaft aller Dorfbewohner pflegen, die Bereitschaft zu brüderlicher Liebe und Hilfe wachhalten und Eintracht und Bürgersinn fördern,

 

c) Liebe und Treue zu Väterglauben und Vätersitte, zur Sauerländischen Heimat und zu unserem Vaterland erhalten und pflegen,

 

d) dadurch und andere gegebenenfalls notwendige Maßnahmen vor allem den Heimatgedanken fördern.

 

Dies kommt äußerlich dadurch zum Ausdruck, daß die Schützenbrüder

- als Christen praktizieren, insbesondere durch die Heilighaltung des Sonntags (Eucharistiefeier),

 

- sozial-karitative Dienste im Interesse der Bruderschaft oder aus christlicher Verantwortung übernehmen und unterstützen,

 

 

- Gottes Gebote und das natürliche Sittengesetz zum Maßstab machen für Sitte und Moral.

 

Der Satzungszweck wird weiterhin verwirklicht insbesondere durch

a) Veranstaltungen für religiöse und staatsbürgerliche Bildung,

 

b) einen Besinnungstag am Fest des Hl. Sebastian,

 

c) Arbeitseinsatz usw. zur Verschönerung des Ortsbildes und der heimischen Landschaft,

 

d) Abführung von Spenden an karitative Einrichtungen,

 

e) die Feier des Patronats- und Schützenfestes in jedem Kalenderjahr sowie die Feier eines Kinderschützenfestes.

 

Der Verein (die Bruderschaft) ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. An die Vorstandsmitglieder und für den Verein in sonstiger Weise tätige Personen dürfen Aufwandsentschädigungen im Sinne des

§ 3 Nr.26a EStG geleistet werden. Diese dürfen nicht unangemessen hoch sein.

§ 3

Mitgliedschaft

Mitglied der Bruderschaft können alle männlichen Personen werden, die das 16. Lebensjahr vollendet

haben, sich im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte befinden und sich zur christlichen Weltanschauung be-

kennen.

In der Verantwortung für die Förderung der Jugendarbeit im Sauerländer Schützenbund wird in unsere Bruder-

schaft eine Jungschützenabteilung eingegliedert. Männliche Personen, die das 16. Lebensjahr vollendet haben

werden als Mitglied in die Bruderschaft und der Jungschützenabteilung bis zur Vollendung des 24. Lebens-

jahres aufgenommen. Im Jahr der Vollendung des 18. Lebensjahres wird das Mitglied beitragspflichtig.

Der Antrag auf Aufnahme in die Bruderschaft ist auf vorgedrucktem Formular schriftlich unter ausdrücklicher Anerkennung dieser Satzung beim Vorstand zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Jedem Neumitglied ist die Satzung auszuhändigen.

Es ist ein Mitgliedsverzeichnis zu führen.

2. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft bei der St.-Cyriakus-Schützenbruderschaft endet durch schriftliche Austrittserklärung, Ausschluß, Tod oder Auflösung der Bruderschaft.

Der Austritt aus der Bruderschaft kann erfolgen, wenn der Schützenbruder

a) zwei Jahre seine Beitragspflicht nicht nachkommt,

 

b) den Beschlüssen und Zielen der Bruderschaft zuwiderhandelt,

 

c) das Ansehen und die Interessen der Bruderschaft verletzt,

 

d) Bruderschaftseigentum vorsätzlich beschädigt oder entwendet,

 

 

e) die bürgerlichen Ehrenrechte verliert.

 

Über den Ausschuß entscheidet der Vorstand, jedoch soll der Betreffende vorher schriftlich und mündlich gehört werden.

Ausgeschlossene Mitglieder können nach dreijähriger guter Führung auf Antrag wieder aufgenommen werden. Die Entscheidung liegt beim Vorstand.

§ 4

Rechte und Pflichten der Mitglieder

Jeder Schützenbruder ist berechtigt, an

a) den Versammlungen der Bruderschaft teilzunehmen,

 

b) dem Vogelschießen teilzunehmen, sofern er mindestens zwei Jahre beitragspflichtig der

Bruderschaft angehört,

c) allen Festlichkeiten teilzunehmen.

Jeder Schützenbruder ist verpflichtet, sich an die Satzungen sowie Beschlüsse der Vereinsorgane zu halten.

Die Mitglieder haben die Ehrenpflicht, an sämtlichen Aufzügen teilzunehmen, das heißt:

a) alle Mitglieder beteiligen sich an den Festzügen,

 

b) die Mitglieder feiern gemeinsam mit dem Vorstand die Schützenmessen,

 

c) nach alter Tradition beteiligen sich alle Schützenbrüder an der Fronleichnamsprozession,

 

d) bei der Beerdigung eines Schützenbruders erweisen ihm die Männer der Bruderschaft die letzte Ehre beim

 

Totengedenken und bei der Beerdigung.

Bei den Veranstaltungen sind die Schützenbrüder verpflichtet, den Weisungen des Vorstandes Folge zu leisten. Dies gilt insbesondere beim Schützenfest und beim Vogelschießen.

Jedes Mitglied hat einen jährlichen Beitrag zu zahlen. Die nähere Regelung wird in der ordentlichen Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 5

Organe der Bruderschaft

Organe der Bruderschaft sind

a) die Mitgliederversammlung (Generalversammlung)

 

b) der Vorstand.

 

§ 6

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung besteht aus zahlenden und beitragsfreien Mitgliedern und ist oberstes Organ der Bruderschaft im Sinne des BGB. Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung (Generalversammlung) statt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn der Vorstand dieses beschließt oder wenn mindestens 30 Schützenbrüder diese schriftlich unter Angabe von Gründen beim Vorstand beantragen.

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Teilnehmer beschlußfähig. Abgestimmt wird durch Handzeichen, sofern die Erschienenen nicht anders beschließen.

Die Mitgliederversammlung ist unter Einhaltung einer Frist von sieben Tagen durch Anschlag im Gemeinde- bzw. Vereinskasten am Kindergarten unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.

Die Mitgliederversammlung entscheidet über

a) die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlußfähigkeit der Versammlung,

 

b) Jahresbericht und Kassenbericht des Vorstandes,

 

c) Prüfungsbericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes,

 

d) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge,

 

e) Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer außer Rendant,

 

f) Änderung der Satzungen,

 

g) Auflösung der Bruderschaft.

 

zu f) Bei Beschlußfassung über die Änderung der Satzungen ist die 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

zu g) siehe § 12.

Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift (Protokoll) vom Schriftführer sowie vom 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen.

§ 7

Vorstand

Der Vorstand besteht aus

- dem 1. Vorsitzenden als 1. Brudermeister

 

- dem 2. Vorsitzenden als Stellvertreter

 

- dem Schriftführer

 

 

- dem Kassenwart (Rendant)

 

- dem Pfarrer der Kath. Kirchengemeinde Bruchhausen als geistlicher Präses

 

- dem jeweiligen König

 

- sowie 15 weiteren Offizieren

 

Der 1. und 2. Vorsitzende sowie der Schriftführer werden von der Versammlung einzeln gewählt, die weitere Aufgabenverteilung der Offiziere regelt der Vorstand unter sich. Der Kassenwart (Rendant) wird vom Vorstand

mehrheitlich bestimmt.

Jeweils ein Drittel des Vorstandes, außer Rendant wird in jedem Jahr durch die Mitgliederversammlung neu gewählt, Wiederwahl ist zulässig. Mitglieder können auch in Abwesenheit gewählt werden. Die Gewählten müssen die Wahl annehmen, außer aus triftigen Gründen oder bei Wiederwahl. Hierüber entscheidet der Vorstand.

Besonders verdiente Vorstandsmitglieder können durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenvorstandsmitgliedern gewählt werden.

§ 8

Vorstand im Sinne des § 26 BGB

Vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB sind

1. der Vorsitzende,

 

2. der stellvertretende Vorsitzende,

 

3. der Schriftführer,

 

4. der Kassenwart.

 

Zwei Vorstandsmitglieder vertreten die Bruderschaft jeweils gemeinschaftlich.

In den geschäftsführenden Vorstand können nur Mitglieder gewählt werden, welche das

18. Lebensjahr vollendet haben.

§ 9

Aufgaben des Vorstandes

Der geschäftsführende Vorstand (§ 26 BGB) verwaltet das Vereinsvermögen, führt die laufenden Geschäfte und vertritt die Bruderschaft nach außen. Zu seinen Sitzungen kann der geschäftsführende Vorstand nach Bedarf sachkundige Vorstandsmitglieder oder Schützenbrüder hinzuziehen. Die Beschlüsse sind zu protokollieren.

Der Gesamtvorstand ist jeweils von allen Beschlüssen und Angelegenheiten zu unterrichten.

Der 1. Vorsitzende als 1. Brudermeister ist der Repräsentant der Bruderschaft und leitet die Sitzungen des Vorstandes und die Mitgliederversammlungen. Er wacht über das Vermögen der Bruderschaft und weist sämtliche Ausgaben aus der Schützenkasse an. Ohne seine Bewilligung dürfen keine der Bruderschaft gehörenden Sachen ausgeliehen werden. Der Vorsitzende kann sich ausführender Personen bedienen.

Der Schriftführer ist zuständig für die ordentliche Führung des Protokollbuches sowie für den allgemeinen Schriftverkehr.

Der Kassenwart führt die Geld- und Rechnungsgeschäfte der Bruderschaft. Der Kassenwart soll ein gewissenhafter, in Geldangelegenheiten erfahrener Schützenbruder sein, der die Gewähr bietet, daß die Geldgeschäfte der Bruderschaft reibungslos und verlustlos abgewickelt werden. Grundsätzlich ist keine Zahlung ohne Anweisung des 1. Vorsitzenden zu leisten. Der Kassenwart erstattet dem Vorstand Rechnung über die jährlichen Einnahmen und Ausgaben. Nach Prüfung und Erledigung irgendwelcher Anstände wird die Rechnung der Mitgliederversammlung vorgelegt, die dem Kassenwart und dem Vorstand Entlastung erteilt. Der Kassenwart erhält eine Aufwandsentschädigung, die vom Gesamtvorstand festgelegt wird.

Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Sie prüfen die Führung der Kassenbücher, die Bestände und Belege. Zur Jahresrechnungslegung geben sie dem Vorstand und der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht.

Der Gesamtvorstand überwacht die Tätigkeit des geschäftsführenden Vorstandes und hat ihn zu beraten. Der Entscheidung des Vorstandes unterliegen alle Angelegenheiten, deren Besorgung nicht durch die Satzung der Mitgliederversammlung obliegt. Die Beschlüsse sind zu protokollieren. Der Gesamtvorstand sorgt für Aufrechterhaltung der Ordnung und Gesetze, er ist Repräsentant der Bruderschaft und sorgt für die Ausführung der von der Versammlung gefaßten Beschlüsse. Er wacht über den Vermögensstand der Bruderschaft und trifft alle Vorbereitungen zu der unter seiner Leitung stehenden Veranstaltungen.

Der Gesamtvorstand vertritt die Schützenbruderschaft in der Öffentlichkeit, insbesondere beim Schützenfest und bei anderen Veranstaltungen. Der Gesamtvorstand befindet über die Aufnahme und den Ausschuß von Mitgliedern.

Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt. Die Vorstandssitzungen werden vom 1. Brudermeister oder seinem Stellvertreter mindestens 48 Stunden vorher oder in dringenden Fällen auch kurzfristiger einberufen und geleitet.

Die Mitglieder des Vorstandes sind verpflichtet, an den Vorstandssitzungen teilzunehmen. Über Verhandlungen, auf deren Geheimhaltung vom Vorsitzenden besonders hingewiesen ist oder die persönliche Angelegenheiten betreffen, ist Stillschweigen zu bewahren.

Sämtliche Vorstandsmitglieder sind dem Vorsitzenden in allen Verrichtungen behilflich; insbesondere in der Aufrechterhaltung der Ordnung und Ruhe bei Aufzügen, in der Schützenhalle und beim Vogelschießen. Es ist Ehrensache aller Vorstandsmitglieder, während der Festlichkeiten ihre Würde hochzuhalten und das Ansehen der Bruderschaft zu schützen. Bei Ungehörigkeiten kann der 1. Vorsitzende sofort mit mindestens zwei Vorstandskollegen vorläufig entscheiden.

§ 10

Festveranstaltungen

Höchstes Fest der Bruderschaft ist das Patronatsfest des Kirchen- und Ortspatrons, des Hl. Cyriakus. An diesem Tage wird das Schützenfest in traditioneller Weise gefeiert.

Das Fest des Hl. Sebastian im Januar jeden Jahres wird als Besinnungstag für die Bruderschaft begangen mit der Eucharistiefeier für die Schützenbrüder.

Das Programm des Schützenfestes wird jeweils vom Vorstand festgelegt. Das Fest soll in würdigem, volkstümlichem Rahmen stattfinden, der Förderung des heimischen Brauchtums und der Dorfgemeinschaft dienen. Das Schützenfest muß der sichtbare Ausdruck einer echten Dorfgemeinschaft sein. Daher sind alle Schützenbrüder verpflichtet, zur Verwirklichung dieses Zieles nach besten Kräften beizutragen. Der christliche Charakter des Festes ist zu wahren.

Der Schützenfestmontag beginnt mit der Schützenmesse für die lebenden und verstorbenen Schützenbrüder. Es sollte für alle Schützenbrüder eine Ehrensache sein, die hl. Messe mit dem Vorstand zu feiern.

Am Schützenfestmontag findet das Vogelschießen statt. Schützenkönig ist, wer das letzte Stück des Vogels abschießt. Wer den letzten Schuss vor dem König abgegeben hat ist Vizekönig. Er hat den König im Verhinderungsfall zu vertreten.

Als besondere Auszeichnung wird der König am Schützenfest nach alter Tradition mit Musik unter Begleitung des Festzuges abgeholt und am Montagmittag nach Hause – nur innerhalb geschlossen Ortschaft – gebracht. Die Schützenbruderschaft zahlt dem jeweiligen König ein Schußgeld, dessen Höhe vom Vorstand festgelegt wird. Der Schützenkönig hat die Verpflichtung, der Bruderschaft eine Erinnerungsmedaille zu stiften. Weiterhin hat er im Auftrage der Bruderschaft für einen Kranz zu sorgen, der am Ehrenmal niedergelegt wird. Dazu können vom König zwei Kranzdamen gewählt werden.

Die Bruderschaft hat ihrerseits die Verpflichtung, eine Erinnerungsmedaille für den ausscheidenden König sowie für 25-, 40-, 50- und 60-jähriges Königsjubiläum den Jubilaren zu stiften

Die Königsjubilare werden am Sonntag mit Musik und Festzug abgeholt.

Als Königin soll der Schützenkönig möglichst eine Einheimische erwählen. Über Ausnahmen entscheidet der Vorstand. Das Königspaar hat weiterhin die Verpflichtung, für die würdige Gestaltung des Festes Sorge zu tragen. Der König ist dafür verantwortlich, daß der Königstisch volkstümlich und volksverbunden bleibt. Ein Hofstaat ist deshalb unerwünscht.

Das Schützenfest muß jederzeit volkstümlich und wirtschaftlich-sozial vertretbar sein; Prunk, Luxus und sonstige Übertreibungen dürfen nicht auftreten. Vorstand und Schützenbrüder arbeiten in diesem Sinne.

§ 11

Ausführungsbestimmungen

Zu diesen Satzungen können Ausführungsbestimmungen erlassen werden, die von der Mitgliederversammlung je nach Bedarf beschlossen werden.

§ 12

Auflösung der Bruderschaft

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an die katholische Kirchengemeinde St. Cyriakus Bruchhausen. Alleiniger Verwendungszweck – die Unterhaltung der örtlichen St.Cyriakus Pfarrkirche. Im Gegenzug übernimmt die katholische Kirchengemeinde St. Cyriakus, die vorläufige Aufbewahrung des ideellen Eigentums der St.Cyriakus Schützenbruderschaft.

Dies sind u.a. wichtige Akten und Unterlagen, Fahnen, Orden und Ehrenzeichen wie Königsketten und Ordenskästen. Dies ermöglicht eine eventuelle, spätere Fortführung der Vereinstätigkeit.

Über die Auflösung der Bruderschaft entscheidet eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit ¾-Mehrheit, wenn mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sind. Sollte eine außerordentliche Versammlung hier nicht beschlußfähig sein, so wird dieselbe in vier Wochen neu einberufen und ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Teilnehmer beschlußfähig.

§ 13

Schlußbestimmungen

Diese Satzung ist von der Mitgliederversammlung am 20. März 2010 durch einstimmigen Beschluss angenommen worden.

Bruchhausen, den 20. März 2010

_____________________________________________________________________________________

Nicht Inhalt der Satzung:

Eine weitere Änderung ist mit Datum vom 20.Februar 2016 beschlossen worden.